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E-Zigaretten – weniger gesundheitsschädlich und kostengünstiger als Zigaretten

Das Dampfen kommt immer mehr in Mode und dafür gibt es viele Gründe. Handelsübliche Zigaretten sind äußerst schädlich für die Gesundheit und belasten den Geldbeutel stark. Aus diesen und weiteren Gründen greifen immer mehr Raucher zu den modernen E-Zigaretten. Das Dampfen spart im direkten Vergleich zum Rauchen viel Geld, ist nicht so schädlich wie normale Zigaretten und riecht nicht unangenehm.

Das Dampfen von E-Zigaretten ist mehr als ein Modetrend

Jeder Raucher ist sich darüber im Klaren, dass er nach und nach seine Gesundheit ruiniert. Zusätzlich schadet das Rauchen dem Geldbeutel, denn Zigaretten werden immer höher besteuert und damit teurer. Beides ist für viele Raucher leider noch längst nicht ausreichend, um mit dem Rauchen aufzuhören. Viele Raucher benötigen einen äquivalenten Ersatz, mit dem sie sich über den Tag beschäftigen. Die modernen elektronischen Zigaretten füllen diese große Lücke und verschaffen Rauchern eine wesentlich bessere Alternative. Viele Kritiker waren der Meinung, dass das Dampfen nur ein kurzlebiger Modetrend ist. Die ersten Modelle der elektronischen Zigaretten waren nicht technisch ausgeklügelt und besaßen keine hochwertige Optik. Die meisten Hersteller orientierten sich zu Beginn an der Optik der klassischen Zigarette und wollten diese imitieren. Von der Optik her ähnelten die ersten elektronischen Zigaretten ihren schädlichen Ebenbildern. Die Leistung beim Dampfen war deutlich geringer als die Rauchentwicklung bei normalen Zigaretten.

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Mit der Zeit wurden die elektronischen Zigaretten verbessert. Die Technik war bald um einiges ausgereifter und die Leistung deutlich höher. Nach einer schwierigen Anfangszeit hat sich das Dampfen nun etabliert. Fast überall gibt es heutzutage Menschen, die E-Zigaretten dampfen, anstatt Zigaretten zu rauchen. In der Anfangszeit wussten nicht viele Menschen, wie E-Zigaretten genau funktionieren und welche Vorteile das Dampfen mit sich bringt. Dies hat sich mittlerweile deutlich geändert. E-Zigaretten stehen bei vielen Menschen hoch im Kurs. Es gibt mittlerweile eine ganze Industrie, die E-Zigaretten, Liquids und Zubehör produziert. Elektronische Zigaretten, Liquids und andere Dinge bekommen Sie nicht nur im Internet. In vielen größeren Städten können Sie E-Zigaretten vor Ort in Tabakgeschäften oder speziellen Liquidläden erwerben. Sind Sie auf der Suche nach einer Alternative zu schädlichen Zigaretten oder benötigen Hilfe beim Aufhören, ist das Dampfen eine erfolgversprechende Möglichkeit. Bevor Sie sich eine bestimmte E-Zigarette kaufen, setzen Sie sich mit dem Thema ausführlich auseinander und lernen Sie die Funktionsweise der elektronischen Zigaretten kennen.

So funktionieren E-Zigaretten im Detail

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Zigarette produziert eine elektronische Zigarette keinen Rauch, sondern Dampf. Aus diesem Grund bezeichnet man Menschen, die E Zigaretten benutzen, nicht als Raucher, sondern als Dampfer. Eine E-Zigarette besteht aus einem Verdampfer, einem Akku, einem Tank, einem Mundstück und einem Mikroprozessor. In den Tank wird eine Flüssigkeit, ein sogenanntes Liquid, gefüllt. Dieses Liquid gibt es im Handel in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen Geschmacksrichtungen und können mit und ohne Nikotin dampfen. Der Verdampfer ist dafür zuständig, dass die Flüssigkeit verdampft. Dies geschieht, indem das Liquid auf eine Heizspirale bzw. auf einen Heizwendel trifft. Der Akku sorgt für die Stromversorgung und stellt die nötige Energie für die Erhitzung der Heizspirale zur Verfügung. Der Tank, in dem sich das Liquid befindet, ist in der Regel mit einem Mundstück verbunden. Durch dieses gelangt die Flüssigkeit als Dampf in den Mund bzw. in die Lunge. Der Mikroprozessor erfüllt eine zentrale Rolle und sorgt für die technische Umsetzung. Durch das Dampfen erzeugen E-Zigaretten weitaus mehr „Rauch“ als eine herkömmliche Zigarette. Aus diesem Grund können Sie Dampfer bereits von Weitem erkennen.

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Sie nehmen die elektronische Zigarette in die Hand und führen das Mundstück an Ihren Mund. Bei den meisten Modellen gibt es einen Knopf. Sobald Sie den Knopf gedrückt halten, aktivieren Sie den Akku, der den Verdampfer der E-Zigarette mit Spannung versorgt. Im Verdampfer befindet sich ein Verdampferkopf (Coil), in diesem befindet sich der Heizwendel. Im Detail handelt es sich um einen Draht, der mit Glasfaser oder Wolle umwickelt ist. Die Wolle oder Glasfaser ragt in Form eines Dochtes direkt in den Tank, in dem sich das Liquid befindet. Der Docht transportiert das Liquid auf direktem Weg zum Heizwendel – dort wird die Flüssigkeit verdampft. Handelt es sich um eine E-Zigarette ohne Knopf, aktivieren Sie den Verdampfer manuell, indem Sie am Mundstück ziehen. Im Inneren der elektronischen Zigarette bildet sich ein Unterdruck. Dieser aktiviert den Akku der E-Zigarette. Nun beginnt der Verdampfungsvorgang.

Innerhalb weniger Augenblicke verwandelt sich die Flüssigkeit in Dampf. Um zu dampfen, müssen Sie nur noch am Mundstück ziehen. Je größer die Öffnungen am Mundstück sind, desto geringer ist der Zugwiderstand der elektronischen Zigarette. Bei vielen E-Zigaretten gibt es eine Air-Flow-Control. Über diese können Sie den Zugwiderstand individuell einstellen. Schließen Sie die Air-Flow-Control, ähnelt das Dampfen dem klassischen Rauchen einer Tabakzigarette. Öffnen Sie die Air-Flow-Control, können Sie tiefe Lungenzüge nehmen. Sie können den Dampf entweder wie bei einer Zigarette auf Lunge „rauchen“ oder ihn nur „puffen“. Diese grundsätzliche Funktionsweise trifft auf so gut wie alle E-Zigaretten zu. Wie Sie die elektronische Zigarette halten und im Detail verwenden, hängt von der individuellen Konstruktion, der Größe und vom Design ab. Im Handel werden E-Zigaretten in vielen unterschiedlichen Varianten angeboten.

Welche Arten von elektronischen Zigaretten gibt es?

Die meisten E-Zigaretten basieren auf demselben Funktionsprinzip, es gibt jedoch verschiedene Varianten und mehrere Einstellungsmöglichkeiten. Der gravierendste Unterschied besteht zwischen den preiswerten Einwegmodellen und den gängigen Mehrwegverdampfern. Letztere sind entweder Wechselclearomizer- oder Cap-Systeme. Sie erfreuen sich vor allem bei Einsteigern einer großen Beliebtheit, denn ein eigenhändiges Nachfüllen ist nicht notwendig. Bei Einwegmodellen müssen Sie in regelmäßigen Abständen einen neuen Verdampfer inklusive Inhalt kaufen. Die Mehrweg-Modelle sind im Hinblick auf die Preise deutlich lukrativer. Sie kosten zwar auf den ersten Blick mehr Geld als die Einwegmodelle, sparen Ihnen auf lange Sicht aber enorme Kosten beim Dampfen.

Bei einem Wechselclearomizer-System profitieren Sie von einer größeren Auswahl an Geschmacksrichtungen, denn Sie können die Liquids selbst kaufen und befüllen. Bei den Einwegsystemen ist dies nicht möglich – Sie müssen eine längere Zeit das gleiche Liquid dampfen. Was Sie bei einem vorteilhaften Wechselclearomizer-System mit der Zeit austauschen müssen, ist lediglich der Verdampferkopf. Bei E-Zigaretten gibt es teilweise große Unterschiede im Hinblick auf das Material. Das Depot bzw. der Tank bestehen aus Kunststoff, Metall oder Glas. Handelt es sich um einen vollständig transparenten Verdampfer, wird dieser als Clearomizer bezeichnet. Beim Kauf eines Verdampfers Spielen die Haltbarkeit, die ästhetischen Vorlieben und die Qualität wichtige Rollen. Bei den Akkus gibt es ebenfalls Unterschiede im Hinblick auf die Bauweise. Es gibt Akkus in Röhrenform, im Box-Design, fest verbaute Lithium-Ionen-Akkus oder wechselbare 18650er-Akkuzellen.

Generell verfolgen die Hersteller von E-Zigaretten unterschiedliche Ziele. Die meisten renommierten Unternehmen legen Wert auf eine maximale Leistung beim Dampfen, einen großen Tank und eine lange Akkulaufzeit. Es gibt jedoch auch Hersteller, die die klassische Zigarette so gut wie möglich nachahmen möchten. Solche E-Zigaretten wiegen deutlich weniger als die leistungsstarken Modelle und können wie eine normale Zigarette mit zwei Fingern gehalten werden. Die Zigaretten-Klone heißen in Fachkreisen Disposables und eignen sich vorwiegend für Gelegenheitsdampfer. Sie sind für Käufer interessant, die großen Wert auf die Handhabung und eine authentische Zigarettenoptik legen. Disposables haben aufgrund der zigarettenähnlichen Optik deutlich weniger Platz für einen großen Tank. Deshalb können sie im Hinblick auf die Leistung nicht mit den anderen E-Zigaretten mithalten. Beim Dampfen entsteht eine geringere Dampfmenge. Legen Sie eher Wert auf Leistung, sollten Sie sich am besten direkt von einer zigarettenähnlichen Optik verabschieden. Solche E-Zigaretten unterscheiden sich optisch und hinsichtlich der Handhabung deutlich von den herkömmlichen Zigaretten. Dafür bieten die elektronischen Zigaretten viel mehr Platz für Flüssigkeit und haben einen leistungsstärkeren Akku. Auch im Hinblick auf das Inhalationsgefühl beim Dampfen liegen Welten zwischen diesen beiden Modellarten.

Zu den beliebtesten E-Zigaretten zählen Modelle mit einem eGo-Gewinde-Akku. Diese haben sich mit der Zeit als inoffizieller Standard durchgesetzt. Die Akkus stammen vom Hersteller Joyetech, kommen in vielen E-Zigaretten zum Einsatz und haben meistens eine Spannung von 3,7 V. Sie besitzen serienmäßig verschiedene Sicherheits- und Komfortfunktionen wie Unterspannungsschutz, Überspannungsschutz, Temperaturschutz und Widerstandsmessung. Als Außengewinde kommt das 510-Gewinde zum Einsatz. Dieses hat sich mit der Zeit als technischer Standard etabliert. Die verschiedenen E-Zigaretten sind sowohl mit fest verbauten als auch mit herausnehmbaren Akkus erhältlich. Letztere werden zum Aufladen von der Zigarette getrennt. Modelle mit einem fest verbauten Akku werden in der Regel per USB-Kabel über einen Computer oder Laptop aufgeladen. E-Zigaretten mit einem regelbaren Akku erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Beim Dampfen können Sie die Leistung eines solchen Modells individuell einstellen. Je höher die Leistung, desto mehr Dampf entsteht. Je mehr Dampf, desto besser die Optik und der Geschmack.

Worauf sollten Sie beim Kauf von E-Zigaretten achten?

  • Akkukapazität

Wie lange eine E-Zigarette benutzt werden kann, hängt hauptsächlich von der jeweiligen Akkukapazität ab. Die älteren Geräte und vor allem die preiswerten Modelle, die in diversen Teleshoppingkanälen verkauft werden, haben keinen leistungsstarken Akku. Er genügt höchstens Gelegenheitsrauchern und muss nach kurzer Zeit wieder geladen werden. Moderne und hochwertige E-Zigaretten von renommierten Herstellern haben einen leistungsstarken Akku und können je nach Modell und Nutzung ohne Probleme den ganzen Tag lang benutzt werden. Sind Sie Gelegenheitsraucher, müssen Sie eine solche elektronische Zigarette nur alle paar Tage aufladen. Wollen Sie sehr viel dampfen, ist ein Modell mit einem leistungsstarken oder – noch besser – mit einem austauschbaren Akku empfehlenswert.

  • Dampfentwicklung

Ein weiterer wichtiger Faktor bei E-Zigaretten ist die Dampfentwicklung. Minderwertige Geräte mit einem schwachen Akku zeichnen sich durch eine geringe Dampfentwicklung aus. Meistens sehen solche Modelle aus wie eine klassische Zigarette, sind aber im Hinblick auf die Dampfentwicklung und Laufzeit auf keinen Fall praxistauglich. Deshalb sollten Sie beim Kauf von E-Zigaretten darauf achten, dass die Leistung und die Dampfentwicklung stimmen. Eine zigarettenähnliche Optik sollten Sie in jedem Fall vernachlässigen, denn diese sagt nichts über die Qualität beim Dampfen aus.

  • Tankvolumen

E-Zigaretten haben einen unterschiedlich großen Tank. In diesen Tank füllen Sie Ihr bevorzugtes Liquid. Je größer der Tank, desto seltener müssen Sie Flüssigkeit einfüllen und desto länger können Sie mit einer Füllung dampfen. E-Zigaretten mit einem größeren Tankvolumen kosten in der Regel mehr Geld als Modelle mit einem kleineren Tank. Außerdem wiegen sie etwas mehr. Sie müssen für sich selbst entscheiden, ob Sie lieber ein größeres Tankvolumen oder eine leichtere E-Zigarette zum Dampfen bevorzugen.

  • Verschleiß

Das einzige Verschleißteil von elektronischen Zigaretten sind die Verdampferköpfe. Verwenden Sie E-Zigaretten sachgemäß, hält ein Verdampferkopf durchschnittlich für 20 bis 40 ml Flüssigkeit. Im direkten Vergleich zum normalen Rauchen können Sie mit einem einzigen Verdampferkopf ca. zehn bis 20 Schachteln dampfen. Selbstverständlich werden die Akkus wie bei jedem anderen elektronischen Gerät mit der Zeit schwächer, die maximale Ladungskapazität verringert sich nach und nach.

Was enthalten die Liquids?

Liquids gibt es im Handel in vielen Geschmacksrichtungen. Das Propylenglykol (PG) ist eine feuchtigkeitsbindende und klare Flüssigkeit, welche in vielen unterschiedlichen Produkten zum Einsatz kommt. Die Substanz wird in den Liquids ausschließlich in einer pharmazeutisch hohen Qualität verwendet. Das Propylenglykol ist in Deutschland offiziell als Lebensmittelzusatz zugelassen. Die Hauptfunktion der Substanz ist die Bindung der Aromastoffe. Das Vegetable Glycerin (VG) ist bei den E-Zigaretten für die Standfestigkeit des Dampfers zuständig. Die Substanz hat einen ausschließlich pflanzlichen Ursprung, ist in Deutschland als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und kommt in vielen unterschiedlichen Produkten vor. Je höher der Anteil an Vegetable Glycerin, desto besser ist die Dampfentwicklung bei den E-Zigaretten.

Ein weiterer Bestandteil der Liquids ist das destillierte Wasser. Dieses ist für die Regulierung der Viskosität zuständig und sorgt zusätzlich für ein verbessertes Fließverhalten. Destilliertes Wasser kommt in vielen anderen Bereichen zum Einsatz und ist vollkommen unbedenklich für die Gesundheit. Nikotin ist ein wasseranziehendes und farbloses Öl und kommt in der Natur hauptsächlich in Tabakpflanzen und anderen Nachtschattengewächsen vor. Ist in den Liquids Nikotin enthalten, muss dieses eine pharmazeutische Reinheit haben. Im gültigen Tabakerzeugnisgesetz ist festgelegt, dass die Flüssigkeiten maximal einen Nikotingehalt von 20 mg besitzen dürfen. Sämtliche Substanzen werden vor einer Zulassung ausführlich auf alle gängigen toxikologischen Gefahren hin überprüft. Die gesamte Herstellung wird zudem sorgfältig überwacht. Die Mischung aus allen oben genannten Stoffen wird als Base bezeichnet.

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Wie sieht es mit den verschiedenen Aromen aus?

Die Vielfalt an Aromen und Geschmäckern ist bei den E-Zigaretten beeindruckend. Somit gibt es für jeden Dampfer etwas Passendes. Alle im deutschen Handel erhältlichen Liquids wurden von der Europäischen Behörde als Lebensmittelaromen zugelassen. In der Regel handelt es sich bei den Aromen um naturidentische Stoffe. Diese sind je nach vorhandener Qualität geschmacklich kaum von den natürlichen Aromen zu unterscheiden. Aus diesem Grund schmecken die Liquids natürlich und haben je nach Dampfentwicklung ein intensives Aroma. Die meisten Ex-Raucher bevorzugen bei E-Zigaretten Liquids mit Nikotingehalt. Diese gibt es mit unterschiedlichen Nikotinmengen, genau wie bei normalen Zigaretten. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie eine Flüssigkeit mit oder ohne Nikotin dampfen.

Unabhängig davon müssen Sie keinesfalls mit einem klassischen Tabakgeschmack vorliebnehmen. Im Handel bekommen Sie die Flüssigkeiten mit vielen anderen Aromen. Sie haben die Wahl zwischen allen klassischen Geschmacksrichtungen, zum Beispiel Banane, Kirsche, Erdbeere, Coca-Cola, Kokosnuss oder Schokolade. Es gibt viele unterschiedliche Liquids, die wie Kaffee, Schokoriegel oder Energydrinks schmecken. Die Auswahl ist sogar deutlich größer als beim Shisha-Tabak. Wenn Sie sich im Hinblick auf das Aroma nicht sicher sind, können Sie in vielen Geschäften vor Ort verschiedene Liquids zum Testen dampfen. Die Preise hängen von mehreren Faktoren ab. Von Bedeutung sind der Hersteller, das Aroma und die Menge. Generell sind die kleinen Fläschchen deutlich günstiger als Zigaretten und halten wesentlich länger als eine normale Schachtel.

E-Zigaretten haben mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Zigaretten

  • Große Auswahl an Aromen

Brauchen Sie herkömmliche Zigaretten, haben Sie keine große Abwechslung im Hinblick auf den Geschmack. Dampfen Sie hingegen E-Zigaretten, kommen Sie in den Genuss einer riesigen Auswahl an unterschiedlichen Aromen. Neben allen klassischen Früchten gibt es spezielle Geschmacksrichtungen in Form von Schokoriegeln und Heißgetränken. Im Durchschnitt haben Sie die Wahl zwischen 80 und 100 unterschiedlichen Liquids.

  • Einfache Benutzung

E-Zigaretten eignen sich dank ihrem einfachen Funktionsprinzip für jeden und bereiten Neueinsteigern keine Probleme. Sie befüllen die elektronische Zigarette einfach mit dem Liquid Ihrer Wahl und laden den Akku über Ihren Computer auf.

  • Das Dampfen ist nicht so heiß

Die meisten elektronischen Zigaretten beruhen auf dem bewährten Verdampfungsprinzip. Die zu verdampfenden Liquids werden in der Regel bei einer niedrigen Temperatur von rund 65 Grad verdampft. Im direkten Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette ist die Temperatur um einiges niedriger. Beim Verbrennungsvorgang der klassischen Zigarette entstehen Temperaturen von 600 bis 800 Grad.

  • Angenehmer Geruch

Kalter Rauch riecht selbst für langjährige Raucher nicht angenehm. Gehen Sie regelmäßig rauchen, nehmen Ihre Kleidungsstücke den Geruch an. Steht in einem Zimmer über einen längeren Zeitraum ein Aschenbecher mit Zigarettenkippen, riecht es mehr als unangenehm. Nicht nur Ihre Räumlichkeiten und Kleidungsstücke nehmen den Geruch an, sondern auch Ihr Atem. Selbst mit Bonbons, Mundsprays und Kaugummis überdecken Sie den Geruch nicht zu 100 Prozent. Entscheiden Sie sich für das Dampfen, gibt es diese Nachteile nicht mehr. Im Gegenteil, denn die E-Zigaretten verbreiten einen überaus angenehmen Duft, der beispielsweise nach Banane, Kirsche oder Schokolade riecht. Ihre Kleidungsstücke, Ihr Atem und Ihre Räumlichkeiten riechen nach dem Dampfen höchstens nach leckeren Früchten oder Schokoriegeln – nicht nach kaltem Rauch.

E-Zigaretten sparen Ihnen viel Geld

Neben der Gesundheit ist der größte Nachteil vom Rauchen die hohe finanzielle Belastung. Entscheiden Sie sich statt einer herkömmlichen Zigarette für die modernen E-Zigaretten, sparen Sie auf lange Sicht viel Geld. Anhand einer einfachen Rechnung lässt sich der große Vorteil vom Dampfen schnell erklären. Zu Beginn haben Sie Investitionskosten in Form von einer E-Zigarette. Selbstverständlich investieren Sie lieber etwas mehr Geld in ein besseres Modell, denn an diesem haben Sie viel länger Freude. Zusätzlich zu den einmaligen Investitionskosten müssen Sie von Zeit zu Zeit Liquids kaufen und die Verdampferköpfe austauschen. Während Sie als Raucher je nach Ausprägung pro Tag eine Schachtel Zigaretten kaufen, sind die laufenden Kosten beim Dampfen deutlich geringer. Im Durchschnitt reicht ein Liquid für knapp 100 Zigaretten und kostet nur rund sieben Euro. Würden Sie im direkten Vergleich dazu 20 Zigaretten pro Tag rauchen, würde Ihnen ein Liquid fünf Tage lang ausreichen. Kaufen Sie stattdessen fünf Schachteln Zigaretten, würden Sie im Durchschnitt 30 Euro für diese fünf Tage ausgeben. Beim Dampfen kostet Sie die gleiche Zeit und Menge nur sieben Euro. Die geringen Kosten für die Verdampferköpfe sorgen für keine große Belastung und können bei der Rechnung vernachlässigt werden. Die höheren Investitionskosten für den Kauf von E-Zigaretten amortisieren sich mit der Zeit. Unter dem Strich sparen Sie beim Dampfen viel Geld im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen.

Tabakerhitzer als Alternative zu E-Zigaretten

Aufgrund der großen Beliebtheit von E-Zigaretten und der gestiegenen Preise kaufen Deutsche immer weniger normale Zigaretten. Die Tabakkonzerne wollen trotzdem im Geschäft bleiben und sind auf der Suche nach Alternativen. Es gibt einige Raucher, die aufhören wollen, jedoch mit E-Zigaretten wenig anfangen können. Genau auf diese Zielgruppe haben es die Tabakkonzerne mit dem innovativen Tabakerhitzer abgesehen. Im Detail handelt es sich bei den modernen Geräten um Heat-Not-Burn-Produkte. Der erste in Deutschland erhältliche Tabakerhitzer trägt den Namen Iqos und stammt vom Tabakkonzern Philip Morris. Der Tabakerhitzer kostet rund 100 Euro, eine Packung mit 20 Sticks ist für knapp sechs Euro im Handel erhältlich. Damit entsprechen die laufenden Kosten den normalen Kosten von Zigaretten und sind höher als bei E-Zigaretten. Somit hat der Tabakerhitzer aktuell einen großen Nachteil im Vergleich zu E-Zigaretten. Die Kosten könnten sich mit der Zeit verringern, wenn mehrere Tabakerhitzer von verschiedenen Herstellern im Handel erhältlich sind.

So funktioniert ein Tabakerhitzer

Wie der Name Tabakerhitzer bereits sagt, findet kein Verbrennungsvorgang, sondern nur eine Erhitzung statt. Während eine handelsübliche Zigarette bei über 600 Grad verbrennt, erhitzt der Tabakerhitzer auf 250 bis maximal 350 Grad. Dadurch entstehen bei einem Tabakerhitzer deutlich weniger schädliche Stoffe als beim Zigarettenrauch. Im Tabakerhitzer befinden sich Tabak­Sticks, die erhitzt werden. Die Sticks enthalten Tabak und damit auch Nikotin. Wie viel Nikotin in den Sticks enthalten ist, können Sie sowohl auf den Packungen als auch auf der Webseite des Herstellers nachlesen.

Der Tabakerhitzer Iqos hat eine moderne Optik und ähnelt vom Design her den modernen E-Zigaretten. Der Tabakerhitzer besteht im Detail aus einem stiftähnlichen Halter (Holder) und aus einem Ladegerät (Pocket Charger). Den Halter vom Tabakerhitzer Iqos stecken Sie in das Ladegerät und laden ihn an einer beliebigen Steckdose wenige Minuten lang auf. Anschließend entnehmen Sie den Halter und befüllen den Tabakerhitzer mit einem Stick. Die Tabaksticks werden unter der Bezeichnung „Heets“ verkauft. Sie sind etwa halb so groß wie eine Zigarette und besitzen einen Filter.

Nachdem Sie den Halter angeschaltet haben, benötigt der Tabakerhitzer wenige Sekunden. Danach können Sie am Tabakerhitzer genauso ziehen wie an einer herkömmlichen Zigarette. Im Halter befindet sich ein Heizblatt, das den Stick erhitzt. Ein Verbrennungsvorgang findet nicht statt. Laut dem Hersteller soll ein Stick im Tabakerhitzer ungefähr genauso lang halten wie eine herkömmliche Zigarette. Durchschnittlich können Sie bis zu sechs Minuten ziehen oder maximal 14 Züge nehmen. Durch ein einfaches Hochschieben der Klappe am Halter entfernen Sie nach dem Rauchen den Stick. Für eine erneute Nutzung müssen Sie den Tabakerhitzer am Ladegerät aufladen. Nach rund 20 Tabaksticks sollten Sie den Tabakerhitzer reinigen.

Wie schädlich sind Tabakerhitzer?

Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) hat im Rahmen seiner vorläufigen Risikobewertung festgestellt, dass die Tabakerhitzer genauso viel Nikotin verwenden wie herkömmliche Zigaretten von Marlboro bzw. Philip Morris. Nach einer umfangreichen Untersuchung mit mehreren Probanden stellte das Institut fest, dass es bei einem Tabakerhitzer ein ähnliches Suchtpotenzial gibt wie bei einer herkömmlichen Tabakzigarette. Die anbieterfinanzierten Untersuchungen zeigen, dass der Dampf von einem Tabakerhitzer deutlich weniger gesundheitsschädliche Stoffe und somit nicht so viele krebserregende Substanzen enthält wie der Rauch einer normalen Zigarette. Bei einem Tabakerhitzer ist der Gehalt an schädlichen Stoffen um 90 bis 95 Prozent niedriger. Laut dem BfR besteht bei einem Tabakerhitzer dennoch ein erhebliches gesundheitliches Risiko. Im direkten Vergleich zum herkömmlichen Zigarettenrauch ist das Risiko schwächer ausgeprägt. Beim Dampfen von E-Zigaretten sind die schädlichen Emissionen im Rahmen einer sachgerechten Benutzung noch nie nachgewiesen worden. Somit ist ein Tabakerhitzer bislang unter dem Strich schädlicher als E-Zigaretten. Auf jeden Fall ist das Bundesinstitut für Risikobewertung der Meinung, dass noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Da die Sticks von einem Tabakerhitzer steuerrechtlich nicht zu den Zigaretten zählen, müssen auf den Packungen keine schockierenden Bilder platziert werden. Die Packung von einem Tabakerhitzer und den Sticks hinterlässt somit einen klinisch reinen Eindruck.

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E-Zigaretten und Tabakerhitzer im Vergleich

Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, jedoch weiterhin etwas „Ähnliches“ tun, bleiben Ihnen zwei Alternativen: Entweder entscheiden Sie sich für E-Zigaretten und dampfen oder für den noch neuen Tabakerhitzer. Während die E-Zigaretten bereits einige Jahre lang im Handel erhältlich sind, gibt es aktuell in Deutschland erst einen einzigen Tabakerhitzer. Dieser zeichnet sich durch ein einfaches Funktionsprinzip aus und soll Rauchern einen äquivalenten Ersatz zu einer klassischen Zigarette bieten. Wie bei den leistungsstarken E-Zigaretten orientiert sich der Tabakerhitzer von der Optik her nicht an einer klassischen Tabakzigarette. Damit unterscheidet sich die Handhabung von einem Tabakerhitzer deutlich von einer normalen Zigarette. Der Halter erinnert eher an E-Zigaretten und hat eine ähnliche Haptik. Bei der Benutzung ist das Gefühl in der Lunge ähnlich wie bei einer normalen Zigarette. Im Hinblick auf die Nikotinwirkung kommt der Tabakerhitzer ebenfalls an herkömmliche Zigaretten heran. Geschmack und Geruch sind nicht gleich, jedoch ähnlich und nicht so stark ausgeprägt. Im direkten Vergleich zum Dampfen erzeugt ein Tabakerhitzer deutlich weniger Dampf bzw. Rauch. Der Tabakerhitzer lässt sich eher mit einer herkömmlichen Zigarette vergleichen als die E-Zigaretten. Dafür kostet er deutlich mehr Geld als E-Zigaretten und ist laut bisherigen Untersuchungen um einiges schädlicher. Weder hinsichtlich der Kosten noch der Gesundheit ist der Tabakerhitzer bislang eine äquivalente Alternative zum beliebten Dampfen.

Zusammenfassung der Vorteile von E-Zigaretten

  • E-Zigaretten sparen Ihnen viel Geld
  • beim Dampfen entstehen keine hohen Temperaturen
  • E-Zigaretten sind günstiger als herkömmliche Zigaretten und Tabakerhitzer
  • das Dampfen schädigt die Gesundheit deutlich weniger als Zigaretten
  • durch E-Zigaretten entstehen keine unangenehmen Gerüche
  • im Gegensatz zu Tabakerhitzer enthalten E-Zigaretten nicht immer Nikotin
  • große Auswahl an unterschiedlichen Aromen
  • das Dampfen macht Spaß

Dampfen statt rauchen

Die Technik von E-Zigaretten hat sich im Laufe der Zeit kontinuierlich weiterentwickelt und wurde nach und nach verbessert. Aktuelle E-Zigaretten haben ein großes Tankvolumen sowie einen leistungsstarken Akku und zeichnen sich durch eine hervorragende Dampfentwicklung aus. E-Zigaretten haben vielen Menschen geholfen, mit dem Rauchen aufzuhören – die Zahlen sprechen für sich. Im Rahmen einer Befragung der Europäischen Kommission im Jahre 2014 haben 14 Prozent der Befragten durch das Dampfen mit dem Rauchen aufgehört. Knapp 21 Prozent reduzierten dank dem Dampfen ihren Tabakkonsum spürbar. Aufgrund der großen Erfolge erwägt Großbritannien, E-Zigaretten im Rahmen von Entwöhnungsprogrammen einzusetzen. Das Dampfen liegt im Trend, ist gesünder als normale Zigaretten und bleibt durch die zahlreichen Aromen abwechslungsreich. Alleine in Deutschland dampfen mehr als eine Million Menschen. Die Umsatzzahlen der E-Zigaretten haben sich im Laufe der letzten Jahre deutlich gesteigert. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit von E-Zigaretten sind die Umsätze bei herkömmlichen Zigaretten deutlich zurückgegangen. Der Tabakerhitzer von Philip Morris ist bislang eine vielversprechende Antwort auf E-Zigaretten. In Bezug auf die Kosten und die gesundheitlichen Folgen kann der Tabakerhitzer den E-Zigaretten aber auf keinen Fall das Wasser reichen.